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Flüssiges vom Apfel

Am Apfel-Gipfeltreffen des Schweizer Schnaps Forum werden Sie in die sinnliche Welt des Apfels entführt. Verkostet und genossen werden Apfelschnitze, Apfelsäfte, Apfelweine – und natürlich auch klare, sowie im Holz ausgebaute Apfelbrände. Ausgewählte Liköre und Vieille-Spezialitäten runden diesen Event ab. Und auch im dazu servierten Mittags-Menu spielt der Apfel eine exklusive Nebenrolle. Der Schauplatz dieser Veranstaltung ist selbstverständlich Mostindien, die Hochburg dieser verführerischen Früchte!

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Nachtrag zur Werkschau Schweizer Whisky : B3 Fürstenländer Whisky

Die Frage wird bei Weinen oft diskutiert, aber auch immer wieder bei Spirituosen: Was ist ein typischer Männerwein, wie schmeckt ein Frauenschnaps? Judith Brunschwiler mag diese Debatte nicht. Zur Illustration fügt die Brennerin an, dass sie in der Pizzeria jeweils den offerierten Grappa trinke, ihr Gatte den Limoncello. Brunschwiler brennt ihren eigenen Whisky, als eine der wenigen Frauen in der Schweiz – und da interessiert natürlich, wie dieses Destillat sich in der Degustation zeigt: Im Juni lud das Schweizer Schnapsforum rund 50 eidgenössische Whiskyproduzenten zu einer Werkschau nach Zürich ein, mittels einer Spinnengrafik konnten rund zwanzig Muster beurteilt werden. Zur Auswahl standen die Tendenzen «fruchtig-blumig», «würzig», «pflanzlich/holzig» und «röstig/nussig/getreidig». Der B3 Fürstenländer Whisky, viereinhalb Jahre im alten Jack-Daniels-Fass gelagert, wurde eher im würzig-fruchtigen Bereich angesiedelt. Er riecht nach Kokosnuss, Nelke, Schwarztee und, was vom Bourbonfass herrührt, leicht nach Hubba-Bubba-Kaugummi. Der Alkohol ist perfekt eingebaut und brennt nicht. Insgesamt ist der Brand sehr ausgewogen – und ein Beweis dafür, dass Whisky längst nicht mehr nur aus Schottland stammen muss. Ob der B3 nun Frauen oder Männern besser gefällt, ist tatsächlich eine müssige Frage – denn wie sagt es Judith Brunschwiler so schön: «Es gibt auch Frauen, die mögen rauchigere Whiskys, bloss behalten sie das eher für sich.» (boe)

Edelbrandbrennerei.ch, 50 cl, 58.50 Fr.

WHISKY BELIEBTER ALS KIRSCH

Hotellerie Gastronomie Zeitung

Die Schweizer trinken mehr Whisky als Kirsch. So erstaunt es nicht, dass dieser die Importstatistik der Spirituosen anführt. Zudem produzieren immer mehr heimische Brennereien Whiskys allererster Güte.

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Generalversammlung 2016

Dieses Jahr findet die Generalversammlung in der Wirtschaft Neumarkt in Zürich statt. Der kürzlich zurückgetretene Direktor der EAV Fritz Etter wird für seine Verdienste bei der Qualitätsverbesserung der Schweizer Spirituosen geehrt und zum Ehrenmitglied des Schweizer Schnaps Forums ernannt. Im Anschluss an die GV findet eine Verkostung von Traubentresterbränden statt. Gäste sind willkommen.

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Werkschau Schweizer Whisky

Bis 1999 war es in der Schweiz verboten, aus Getreide Schnaps zu brennen. Das Verbot stammte aus der Zeit der beiden Weltkriege, als Getreide ein knappes und entsprechend wertvolles Grund-nahrungsmittel für die Schweizer Bevölkerung war. Im Zuge einer Anpassung an EU-Normen wurde dieses Verbot 1999 aufgehoben. So konnte Ernst Bader seinen ersten Whisky brennen. Andere Brenner folgten seinem Beispiel.

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«Ich unterscheide zwischen Wirkungs- und Bildungstrinken»

NZZ, Montag 20. Juni 2016
Die Spirituosen-Expertin Julia Nourney lobt Schweizer Single Malts und begeistert sich für Obstschnäpse.
Julia Nourney gilt als eine der besten Whisky-Kennerinnen im deutschsprachigen Raum. Sie ehrt das helvetische Schaffen, erläutert die Vorteile der Vielfalt und zerpflückt Vorurteile gegen Frauen in ihrer Branche.

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